„Musik drückt das aus, was mit Worten nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist“   (Victor Hugo)

Beim therapeutischen Singen wird die eigene Stimme genutzt und dazu eingesetzt, sich gesanglich und somit auch gefühlsmäßig auszudrücken.  Dies geschieht sowohl durch Summen, Tönen und Vokalimprovisationen, als auch durch heilsame Lieder, welche den Zugang zum eigenen inneren Kern erleichtern.

 

Es geht hier nicht um leistungsorientiertes Singen, sondern eher um das „ in sich selbst lauschen und erkennen“, singtechnische Fähigkeiten im klassischen Sinne, werden dabei nicht vorausgesetzt.

 

Die Stimme ist stets Ausdruck einer momentanen körperlichen, geistigen und seelischen Verfassung.

 

Den ureigenen Stimmklang zu finden und damit die Kunst erlernen, sich selbst zu stimmen, soll Ziel der therapeutischen Arbeit mit der Stimme sein.

 

Ziele können überdies sein:

 

- Stärkung des Immunsystems und der Selbstheilungskräfte

 

- Anregung eigener Ressourcen und der Lebensfreude

 

- Förderung von emotionalen Ausdrucksqualitäten

 

- Verbesserung des Zugangs zu sich selbst und anderen

 

 

„Schon ein ganz kleines Lied kann viel Dunkel erhellen“ (Franz von Assisi)